Also da haben ein paar Krawatten Desperados die Swissair in den
Sand gesetzt und kriegen später sogar noch Geld dafür. Da haben
ein paar Finanz Clowns die UBS abgezokt und Herr Ospel kratzt sich
kurz am Hintern. Da ist Frau Stocker in Zürich mit Ihrem Fürsorge-
Selbstbedienungsladen; Steuerbeträge mit ein paar Nullen hintendran
wurden Monatelang unkontrolliert ausbezahlt und jetzt wird Frau
Stocker sicher nicht dafür geradestehen müssen und wird wohl bis
zu Ihrem seligen Ende eine anständige Rente garnieren.
Der Schweizer Armee fehlen einige Hundert Waffen, einfach geklaut.
Der Schweizerischen Eidgenossenschaft fehlen einige Hundert Kunst-
Objekte vor allem Gemälde sind Spurlos Verschwunden.
Ach wir Schweizer Schäfchen, sind ein Volk von Verwöhnten,
Scheuklappen tragenden Egonossen. Bezahlen mehr oder weniger
brav die Steuern, Miete, Prämien und weiss ich was für nötige
oder unnötige Abgaben und mit dem was uns unter dem Balken
bleibt, halten wir schön die Wirtschaft am laufen.
Ein Demokratisches geben und nehmen könnte man meinen!
Schäfchen waren schon immer nur zum scheissen gut,
die Ernte wird anderswo eingefahren.
Im Jahrhundert wo Geiz Geil ist, kann Stehlen wohl auch Sexuell
antörnen und wenn sich da ein paar Politiker und Beamte
nicht mehr vom Helgen der Ihre Amtsstube zierte trennen können,
ist das Nachvollziehbar und wenn Herr Ospel oder ein anderer
Schlipser(in) sich Ihren Verantwortungsvollen Job vergolden
lassen, kann ich das verstehen.
Was ich jedoch nicht reinkriege ist diese Selbstbedienungsladen
Mentalität, das Fehlen von Staatsbodenhaftung.
In den Führungsetagen wird von Verantwortung gebrabelt und wenns
dann soweit ist sie zu tragen, wird die Klitoris reingeklappt und
ein Konto eröffnet.
Da könnte sich der Kanton Bern die Mühe mit dem Verkauf seiner
Kulturgüter sparen, einfach klauen lassen und dem Dieb die
Renovation seiner Beute bezahlen.
Was solls, solange mir auf der Bundesterasse in Bern niemand den Landi
Stuhl unter meiner Fashionware wegklaut und das Bundeshaus Kupferdach
noch nicht auf Balkanesische Kleintransporter verlegt wurde, hat sich
meine Schweiz noch nicht ganz aufs Ballenberg Reduit reduziert.
Demütige Bescheidenheit! Was willst Du mehr, Geile Helvetia?
Mittwoch, 12. März 2008
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