Also da haben ein paar Krawatten Desperados die Swissair in den
Sand gesetzt und kriegen später sogar noch Geld dafür. Da haben
ein paar Finanz Clowns die UBS abgezokt und Herr Ospel kratzt sich
kurz am Hintern. Da ist Frau Stocker in Zürich mit Ihrem Fürsorge-
Selbstbedienungsladen; Steuerbeträge mit ein paar Nullen hintendran
wurden Monatelang unkontrolliert ausbezahlt und jetzt wird Frau
Stocker sicher nicht dafür geradestehen müssen und wird wohl bis
zu Ihrem seligen Ende eine anständige Rente garnieren.
Der Schweizer Armee fehlen einige Hundert Waffen, einfach geklaut.
Der Schweizerischen Eidgenossenschaft fehlen einige Hundert Kunst-
Objekte vor allem Gemälde sind Spurlos Verschwunden.
Ach wir Schweizer Schäfchen, sind ein Volk von Verwöhnten,
Scheuklappen tragenden Egonossen. Bezahlen mehr oder weniger
brav die Steuern, Miete, Prämien und weiss ich was für nötige
oder unnötige Abgaben und mit dem was uns unter dem Balken
bleibt, halten wir schön die Wirtschaft am laufen.
Ein Demokratisches geben und nehmen könnte man meinen!
Schäfchen waren schon immer nur zum scheissen gut,
die Ernte wird anderswo eingefahren.
Im Jahrhundert wo Geiz Geil ist, kann Stehlen wohl auch Sexuell
antörnen und wenn sich da ein paar Politiker und Beamte
nicht mehr vom Helgen der Ihre Amtsstube zierte trennen können,
ist das Nachvollziehbar und wenn Herr Ospel oder ein anderer
Schlipser(in) sich Ihren Verantwortungsvollen Job vergolden
lassen, kann ich das verstehen.
Was ich jedoch nicht reinkriege ist diese Selbstbedienungsladen
Mentalität, das Fehlen von Staatsbodenhaftung.
In den Führungsetagen wird von Verantwortung gebrabelt und wenns
dann soweit ist sie zu tragen, wird die Klitoris reingeklappt und
ein Konto eröffnet.
Da könnte sich der Kanton Bern die Mühe mit dem Verkauf seiner
Kulturgüter sparen, einfach klauen lassen und dem Dieb die
Renovation seiner Beute bezahlen.
Was solls, solange mir auf der Bundesterasse in Bern niemand den Landi
Stuhl unter meiner Fashionware wegklaut und das Bundeshaus Kupferdach
noch nicht auf Balkanesische Kleintransporter verlegt wurde, hat sich
meine Schweiz noch nicht ganz aufs Ballenberg Reduit reduziert.
Demütige Bescheidenheit! Was willst Du mehr, Geile Helvetia?
Mittwoch, 12. März 2008
Montag, 3. März 2008
Sintflut
Da war einmal der liebe Herr Gott und schaute auf die Erde
nieder, sein entspanntes Gesicht vom letzten Sonntag legte sich in
Sorgenfalten, denn was er sah machte ihm keine Freude. Seine
Schäfchen hatten die Moral verloren und machten
Remidemi.
"So kann dass nicht weitergehen!" Sagte er zu seinen Engeln die
gerade in der Mauser waren, in den abgefallenen Federn
herumtollten und Halleluja Choralten.
"Es muss ein Exempel statuirt werden!" Donnerte Herr Gott durch
die weiten des Universums, so gigantisch laut, dass es einigen
schwarzen Löcher vor Schreck den Guli Deckel abhob .
"Ich habe die Erde nicht für solch Selbstverliebte Hammel erschaffen,
nur um mit anzusehen wie diese Idioten meine Gebote misachten!"
So setzte sich Herr Gott mit seinen Engeln an den runden Tisch
und machte Brainstorming.
Nach einigen Diskussionen, der Engel Uriel machte den Vorschlag die
Menschheit ganz zu Vernichten, Entschloss sich Herr Gott die Idee von
Raphael aufzunehmen und es mit der Sintflut zu probieren.
Da es Petrus zu dieser Zeit noch nicht gab, wurden die Sanitäer-
Installations Engel angewiesen die nötigen Arbeiten zur Inbetrieb-
nahme einer Globalen Sprenkleranlage aufzunehmen.
Herr Gott hatte in seiner Endlosen, Undurchschaubaren Weisheit
auch daran gedacht ein paar Sachen zu retten um nach dem grossen
Wasser nicht wieder ganze sechs Tage zu rackern.
In einer Himmlischen Casting Show hatte sich ein Typ Namens Noah
sehr Profiliert und wurde deshalb in einem Geheimen Gespräch durch
Herr Gott angewiesen ein Schiff zu bauen, dieses mit Tieren und
Sämereien zu beladen und auf das grosse Absaufen der Welt zu
warten.
Ein Aeon später, Herr Gott hat zwischendurch mal die Strategie
gewechselt und seinen Sohn ins Spiel gebracht und die
Menschheit in die Eigenverantwortung entlassen.
Nun steht die Menschheit also im 21en Jahrhundert, hat mehr
Probleme als Noahs Zeitgenossen und Schäfchen gleich irren
wir im Kreis herum.
Oder doch nicht, wie ich letzte Woche in der Zeitung gelesen habe?
Am Nordpol im (ewigen?)Eis wurde ein Bunker eingeweiht der Erdbeben
und Atombomben sicher ist, tief in der dunklen Kälte sind Samen aller
erdenklichen Nutz und Zierpflanzen eingelagert. Falls wir unsere
Globalen Probleme nicht in den Griff kriegen sollten und das
Armageddon nur einen Haufen (Privilegierter?) Schäfchen am Leben
lässt, können diese mit dem eingelagerten Saatgut einen Neuanfang
machen.
Also doch, es gibt ein paar Hirnis auf diesem Planeten die das mit
der Eigenverantwortung geschnallt und gehandelt haben. Leider kann man
das nicht auf alle Akuten Brandherde beziehen.
Oder ist dieser Bunker ein Manifest für die Resignation?
Retten was zu retten ist!
Haben ein paar Inteligente Schäfchen erkannt, dass der Mensch
wegen der Klimaerwärmung, drohender Resourcenkriege, Völkerwanderungen
u.s.w zu keinem Paradigma Wechsel innerhalb einer Generation fähig
sein wird, dass Profitdenken und Habgier nicht über Nacht zu Gemeinsinn
und Gemeinwohl Mutieren? dass wir Schäfchen wohl noch ein paar
Generationen durchbringen müssen bis uns die Göttliche Vernunft beisst!
Ich hoffe es nicht, ich setze auf: ABS, Bremsfallschirm, Notbremse,
Netz und Doppelten Boden, "Sisch ja nur es chlises Träumli gsih...",
Schleuder Sitz und raus aus dem Sonnensystem.
Oder einfach nur auf uns Schäfchen.
nieder, sein entspanntes Gesicht vom letzten Sonntag legte sich in
Sorgenfalten, denn was er sah machte ihm keine Freude. Seine
Schäfchen hatten die Moral verloren und machten
Remidemi.
"So kann dass nicht weitergehen!" Sagte er zu seinen Engeln die
gerade in der Mauser waren, in den abgefallenen Federn
herumtollten und Halleluja Choralten.
"Es muss ein Exempel statuirt werden!" Donnerte Herr Gott durch
die weiten des Universums, so gigantisch laut, dass es einigen
schwarzen Löcher vor Schreck den Guli Deckel abhob .
"Ich habe die Erde nicht für solch Selbstverliebte Hammel erschaffen,
nur um mit anzusehen wie diese Idioten meine Gebote misachten!"
So setzte sich Herr Gott mit seinen Engeln an den runden Tisch
und machte Brainstorming.
Nach einigen Diskussionen, der Engel Uriel machte den Vorschlag die
Menschheit ganz zu Vernichten, Entschloss sich Herr Gott die Idee von
Raphael aufzunehmen und es mit der Sintflut zu probieren.
Da es Petrus zu dieser Zeit noch nicht gab, wurden die Sanitäer-
Installations Engel angewiesen die nötigen Arbeiten zur Inbetrieb-
nahme einer Globalen Sprenkleranlage aufzunehmen.
Herr Gott hatte in seiner Endlosen, Undurchschaubaren Weisheit
auch daran gedacht ein paar Sachen zu retten um nach dem grossen
Wasser nicht wieder ganze sechs Tage zu rackern.
In einer Himmlischen Casting Show hatte sich ein Typ Namens Noah
sehr Profiliert und wurde deshalb in einem Geheimen Gespräch durch
Herr Gott angewiesen ein Schiff zu bauen, dieses mit Tieren und
Sämereien zu beladen und auf das grosse Absaufen der Welt zu
warten.
Ein Aeon später, Herr Gott hat zwischendurch mal die Strategie
gewechselt und seinen Sohn ins Spiel gebracht und die
Menschheit in die Eigenverantwortung entlassen.
Nun steht die Menschheit also im 21en Jahrhundert, hat mehr
Probleme als Noahs Zeitgenossen und Schäfchen gleich irren
wir im Kreis herum.
Oder doch nicht, wie ich letzte Woche in der Zeitung gelesen habe?
Am Nordpol im (ewigen?)Eis wurde ein Bunker eingeweiht der Erdbeben
und Atombomben sicher ist, tief in der dunklen Kälte sind Samen aller
erdenklichen Nutz und Zierpflanzen eingelagert. Falls wir unsere
Globalen Probleme nicht in den Griff kriegen sollten und das
Armageddon nur einen Haufen (Privilegierter?) Schäfchen am Leben
lässt, können diese mit dem eingelagerten Saatgut einen Neuanfang
machen.
Also doch, es gibt ein paar Hirnis auf diesem Planeten die das mit
der Eigenverantwortung geschnallt und gehandelt haben. Leider kann man
das nicht auf alle Akuten Brandherde beziehen.
Oder ist dieser Bunker ein Manifest für die Resignation?
Retten was zu retten ist!
Haben ein paar Inteligente Schäfchen erkannt, dass der Mensch
wegen der Klimaerwärmung, drohender Resourcenkriege, Völkerwanderungen
u.s.w zu keinem Paradigma Wechsel innerhalb einer Generation fähig
sein wird, dass Profitdenken und Habgier nicht über Nacht zu Gemeinsinn
und Gemeinwohl Mutieren? dass wir Schäfchen wohl noch ein paar
Generationen durchbringen müssen bis uns die Göttliche Vernunft beisst!
Ich hoffe es nicht, ich setze auf: ABS, Bremsfallschirm, Notbremse,
Netz und Doppelten Boden, "Sisch ja nur es chlises Träumli gsih...",
Schleuder Sitz und raus aus dem Sonnensystem.
Oder einfach nur auf uns Schäfchen.
Dienstag, 26. Februar 2008
Bübchen
Im Kanton Solothurn gibt jeder zehnte Lehrling seine
Stelle auf, der Kanton Bern liegt knapp dahinter. Fehlende
Motivation, Falsches Berufsbild und Seitens der Lehrmeister
wird Mangelnde Kinderstube angeführt; Motzen, zu spät kommen,
Kein Respekt vor den Mitarbeitern und Kunden u.s.w.
Während der Sportferienwoche war ich kurz im Media Markt, da
wuselten eine Menge Teenies herum, einige schleppten
Türme von CDs, DVDs und anderem Konsum Krempel Richtung Kasse,
das Bübchen vor mir legte sauglatte 200.- auf den Tresen und
machte sich mit prallvoller Tasche auf die Socken.
Da komme ich Rückblickend ins Träumen, denn ich hatte auf zwei Jahre
raus nicht soviel Sackgeld. Auf der anderen Seite bin ich froh,
nur ein Sackgeld und kein "Schweigegeld" bekommen zu haben.
Es muss schon eine spezielle Kinder- und Jugendzeit sein, wenn man
seine Eltern nur als Dienst- und Bargeldboten warnimmt.
Wenn man alles auf dem Goldenen Tablett gereicht bekommt, keine
Kritik hören muss und der manchmal eisige Hauch des Alltages durch
Fürsorgliche Eltern weggepustet wird.
So kommt das Bübchen dann in die Lehre, muss sich in ein Team
einfügen, sollte Eigeninitiative entwickeln und Verantwortung
übernehmen. Merkt das Lob und Geld verdient werden muss, das
die Arbeit, welche auch immer, vor der Freizeit steht.
Da kommt Bübchen ins Grübeln und Mami zerreisst es das Herz.
So etwas muss sich Ihr Bübchen nicht gefallen lassen, kein
Mitarbeiter, Lehrmeister, Berufsschullehrer hat das Recht Ihren
kleinen zu Senkeln.
So wird die Lehre geschmissen und das Sackgeld aufgestockt, der
Bub hat ja noch Zeit, er findet schon noch das Richtige.
Eigentlich Schade für Bübchen das er Ausdauer, Beharlichkeit,
Umgangsformen und Soziales Denken erst jetzt, auf
der Spiessrutenlauf Piste Lehrstellensuchender verinnerlichen sollte.
"Was Hänschen nicht kann, lernt Hans nimmermehr!"
Ach ihr lieben, fürsorglichen, doppelverdienenden Eltern, habt für
euren Goldjungen nur das Beste gewollt und müsst nun euer eigenes
Versagen Durchfüttern.
Schuld haben natürlich alle anderen, zuoberst der Staat, dann die Lehrer,
die Gesellschaft....
Bübchen findet keine Lehrstelle mehr; Welcher Lehrmeister ist Heute noch
bereit einen Jungen auszubilden der kein Sitzleder hat ?
Ich war ja auch mal in der Lehre und hatte meine Durchhänger, aber
dank meiner Erziehung, dem leeren Geldbeutel meiner Mutter und dem
Wissen um die Wichtigkeit einer Ausbildung, habe ich durchgehalten.
Eigentlich bin ich ja froh, gibt es solche Bübchen; Vielleicht muss
ich Zukünftig für meine Firma Leute einstellen und Bübchen könnte
bei mir zum minimalen Hilfsarbeiterlohn seine Freizeit verdienen kommen
und wenn sein Gehalt nicht reichen sollte, Mami macht das schon!
Stelle auf, der Kanton Bern liegt knapp dahinter. Fehlende
Motivation, Falsches Berufsbild und Seitens der Lehrmeister
wird Mangelnde Kinderstube angeführt; Motzen, zu spät kommen,
Kein Respekt vor den Mitarbeitern und Kunden u.s.w.
Während der Sportferienwoche war ich kurz im Media Markt, da
wuselten eine Menge Teenies herum, einige schleppten
Türme von CDs, DVDs und anderem Konsum Krempel Richtung Kasse,
das Bübchen vor mir legte sauglatte 200.- auf den Tresen und
machte sich mit prallvoller Tasche auf die Socken.
Da komme ich Rückblickend ins Träumen, denn ich hatte auf zwei Jahre
raus nicht soviel Sackgeld. Auf der anderen Seite bin ich froh,
nur ein Sackgeld und kein "Schweigegeld" bekommen zu haben.
Es muss schon eine spezielle Kinder- und Jugendzeit sein, wenn man
seine Eltern nur als Dienst- und Bargeldboten warnimmt.
Wenn man alles auf dem Goldenen Tablett gereicht bekommt, keine
Kritik hören muss und der manchmal eisige Hauch des Alltages durch
Fürsorgliche Eltern weggepustet wird.
So kommt das Bübchen dann in die Lehre, muss sich in ein Team
einfügen, sollte Eigeninitiative entwickeln und Verantwortung
übernehmen. Merkt das Lob und Geld verdient werden muss, das
die Arbeit, welche auch immer, vor der Freizeit steht.
Da kommt Bübchen ins Grübeln und Mami zerreisst es das Herz.
So etwas muss sich Ihr Bübchen nicht gefallen lassen, kein
Mitarbeiter, Lehrmeister, Berufsschullehrer hat das Recht Ihren
kleinen zu Senkeln.
So wird die Lehre geschmissen und das Sackgeld aufgestockt, der
Bub hat ja noch Zeit, er findet schon noch das Richtige.
Eigentlich Schade für Bübchen das er Ausdauer, Beharlichkeit,
Umgangsformen und Soziales Denken erst jetzt, auf
der Spiessrutenlauf Piste Lehrstellensuchender verinnerlichen sollte.
"Was Hänschen nicht kann, lernt Hans nimmermehr!"
Ach ihr lieben, fürsorglichen, doppelverdienenden Eltern, habt für
euren Goldjungen nur das Beste gewollt und müsst nun euer eigenes
Versagen Durchfüttern.
Schuld haben natürlich alle anderen, zuoberst der Staat, dann die Lehrer,
die Gesellschaft....
Bübchen findet keine Lehrstelle mehr; Welcher Lehrmeister ist Heute noch
bereit einen Jungen auszubilden der kein Sitzleder hat ?
Ich war ja auch mal in der Lehre und hatte meine Durchhänger, aber
dank meiner Erziehung, dem leeren Geldbeutel meiner Mutter und dem
Wissen um die Wichtigkeit einer Ausbildung, habe ich durchgehalten.
Eigentlich bin ich ja froh, gibt es solche Bübchen; Vielleicht muss
ich Zukünftig für meine Firma Leute einstellen und Bübchen könnte
bei mir zum minimalen Hilfsarbeiterlohn seine Freizeit verdienen kommen
und wenn sein Gehalt nicht reichen sollte, Mami macht das schon!
Donnerstag, 21. Februar 2008
00101101
Ach was waren dass noch für Zeiten..ten..ten...
Musik auf Schallplatte gepresst mit allen Analogen Unreinheiten,
Knistern und knacken. Manchmal waren sogar Geräusche aus dem Studio
Hintergrund zu hören oder bei Live Alben ein Flugzeug das übers Stadion flog.
Gemütlich auf dem Sofa liegend zuerst die A-Seite reinziehen, dazu
das Cover betrachten. Nach etwas über zwanzig Minuten aufstehen und
die LP umdrehen.
Ich hatte als junger Rocker mal eine Blues Scheibe die lief bei mir
in der Bude rauf und runter, zu Beginn der dritten Nummer (Live),
kommt der Drummer mit dem Einsatz zu früh und bricht ab, man hört ein
kurzes rufen aus dem Hintergrund und der Song beginnt neu.
Später habe ich die Aufnahmen noch als CD gekauft, reingehört
und wieder verkauft. Alle Nebengeräusche waren Rausgefiltert, der
verpatzte Einsatz Rausgeschnitten und das CD Cover konnte nur unter
der Lupe glänzen.
In der Brockenstube hatte ich vor kurzem ein paar Schellacks aus
den dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts in den Händen und
durfte mit dem dazugehörenden Gramophon eine Scheibe durchkratzen lassen.
Klar kein Hi-Fi, Dolby Stereo, Digital remasteret Raumklang Erlebniss.
Nur Monotoeses Rauschen und Knistern, Aber die Aufnahme war hörbar,
das Cover fühlbar und der Sänger, furchtbar.
Diese Woche habe ich in der Zeitung gelesen wie lange man Digitale
Datenträger ohne Datenverlust aufbewahren kann.
Oh jeh, hätte ich doch nur meine Plattensammlung nicht ins Mp3 Format
Digitalisiert. Es gibt anscheinend einen Verlust von Bits und Bytes
auf dem Datenträger, die Inhalte lösen sich unwiederbringlich auf, die
Abspielgeräte Beamen Sätze wie: Disc Error, ungültiger Datenträger,
Unbekanntes Format und andere Deprimierende Meldungen auf die Displays.
Einzig das Weiter Kopieren auf neue Speichermedien (so alle fünf Jahre),
würde die Musik Sammlung am Leben erhalten.
So werde ich dann einmal mehr grosse Teile meiner Freizeit Opfern müssen
um mein Privates Kulturgut zu erhalten, ist ja nicht weiter schlimm,
schliesslich bin ich es ja schon gewohnt das Dinge die uns
Vordergründig das Leben erleichtern, Hintergründig viel Zeit in Anspruch
nehmen; Schreibmaschine - Computer, Dorfladen - Einkaufszenter,
Öffentlicher Verkehr - Privat Auto u.s.w.
Zurück zur Musik, diese Industrie ist ja seit Etablierung des Mp3
Formates permanent am jammern und klönen wegen den Rückgängigen
Verkaufszahlen. Millionen von Schäfchen haben ihre Festplatten randvoll
mit Musik, die zu hören ein Leben nicht reicht. Dazu kommt jetzt die
Erkenntniss, dass sich die 00011001... verflüchtigen können wie
Nebelschwaden in der Morgendämmerung.
Also all ihr Soundkapitalisten, tragt Sorge zu den Mastertapes und Vinyl
Rohlingen in den Archiven, es könnten wieder Goldene Zeiten kommen.
Tja und ich werde noch mehr auf meinem Bass üben und mein Musikalisches
Repertoire erweitern. So bleibt, wenn alle Stricke reissen sollten und
ich nach Stunden des Kopierens und wieder Kopieren merke, dass ich vor
lauter Kopieren keine Zeit mehr fürs hören der Kopien habe, ein ganz kleiner
Teil Musik Kultur in meinen vier Wänden erhalten.
Vielleicht findet sogar der Sänger aus der Brocki einen Fan und überlebt
weitere achtzig Jahre ohne eine Kopie einer Kopie zu sein, die Chancen
stehen gut, der Zeitgeist (Musicstar) honoriert ja bekanntlich
Noten Quäler!
Musik auf Schallplatte gepresst mit allen Analogen Unreinheiten,
Knistern und knacken. Manchmal waren sogar Geräusche aus dem Studio
Hintergrund zu hören oder bei Live Alben ein Flugzeug das übers Stadion flog.
Gemütlich auf dem Sofa liegend zuerst die A-Seite reinziehen, dazu
das Cover betrachten. Nach etwas über zwanzig Minuten aufstehen und
die LP umdrehen.
Ich hatte als junger Rocker mal eine Blues Scheibe die lief bei mir
in der Bude rauf und runter, zu Beginn der dritten Nummer (Live),
kommt der Drummer mit dem Einsatz zu früh und bricht ab, man hört ein
kurzes rufen aus dem Hintergrund und der Song beginnt neu.
Später habe ich die Aufnahmen noch als CD gekauft, reingehört
und wieder verkauft. Alle Nebengeräusche waren Rausgefiltert, der
verpatzte Einsatz Rausgeschnitten und das CD Cover konnte nur unter
der Lupe glänzen.
In der Brockenstube hatte ich vor kurzem ein paar Schellacks aus
den dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts in den Händen und
durfte mit dem dazugehörenden Gramophon eine Scheibe durchkratzen lassen.
Klar kein Hi-Fi, Dolby Stereo, Digital remasteret Raumklang Erlebniss.
Nur Monotoeses Rauschen und Knistern, Aber die Aufnahme war hörbar,
das Cover fühlbar und der Sänger, furchtbar.
Diese Woche habe ich in der Zeitung gelesen wie lange man Digitale
Datenträger ohne Datenverlust aufbewahren kann.
Oh jeh, hätte ich doch nur meine Plattensammlung nicht ins Mp3 Format
Digitalisiert. Es gibt anscheinend einen Verlust von Bits und Bytes
auf dem Datenträger, die Inhalte lösen sich unwiederbringlich auf, die
Abspielgeräte Beamen Sätze wie: Disc Error, ungültiger Datenträger,
Unbekanntes Format und andere Deprimierende Meldungen auf die Displays.
Einzig das Weiter Kopieren auf neue Speichermedien (so alle fünf Jahre),
würde die Musik Sammlung am Leben erhalten.
So werde ich dann einmal mehr grosse Teile meiner Freizeit Opfern müssen
um mein Privates Kulturgut zu erhalten, ist ja nicht weiter schlimm,
schliesslich bin ich es ja schon gewohnt das Dinge die uns
Vordergründig das Leben erleichtern, Hintergründig viel Zeit in Anspruch
nehmen; Schreibmaschine - Computer, Dorfladen - Einkaufszenter,
Öffentlicher Verkehr - Privat Auto u.s.w.
Zurück zur Musik, diese Industrie ist ja seit Etablierung des Mp3
Formates permanent am jammern und klönen wegen den Rückgängigen
Verkaufszahlen. Millionen von Schäfchen haben ihre Festplatten randvoll
mit Musik, die zu hören ein Leben nicht reicht. Dazu kommt jetzt die
Erkenntniss, dass sich die 00011001... verflüchtigen können wie
Nebelschwaden in der Morgendämmerung.
Also all ihr Soundkapitalisten, tragt Sorge zu den Mastertapes und Vinyl
Rohlingen in den Archiven, es könnten wieder Goldene Zeiten kommen.
Tja und ich werde noch mehr auf meinem Bass üben und mein Musikalisches
Repertoire erweitern. So bleibt, wenn alle Stricke reissen sollten und
ich nach Stunden des Kopierens und wieder Kopieren merke, dass ich vor
lauter Kopieren keine Zeit mehr fürs hören der Kopien habe, ein ganz kleiner
Teil Musik Kultur in meinen vier Wänden erhalten.
Vielleicht findet sogar der Sänger aus der Brocki einen Fan und überlebt
weitere achtzig Jahre ohne eine Kopie einer Kopie zu sein, die Chancen
stehen gut, der Zeitgeist (Musicstar) honoriert ja bekanntlich
Noten Quäler!
Sonntag, 10. Februar 2008
Morgendämmerung
Guten Morgen Herr Mörgeli, ich wünsche Ihnen eine Intensive Morgendämmerung
welche genug Helle in Ihr weiteres Politikerleben strahlen lässt um Ihnen ein Licht
aufgehen zu lassen.
Denn einmal mehr lässt Ihr Verhalten nicht gerade auf eine grosse Leuchte schliessen.
Auch Ihnen Herr Couchepin, hätte ich mehr Sensibilität und Taktgefühl im Gebrauch von Verbaler Munition zugetraut.
Liebe Politiker, wenn ich das Geld hätte, würde ich Ihnen sofort eine Reise nach Israel bezahlen, damit Sie einmal das Yad Vashem (Holocaust Museum) besuchen Könnten!
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!
welche genug Helle in Ihr weiteres Politikerleben strahlen lässt um Ihnen ein Licht
aufgehen zu lassen.
Denn einmal mehr lässt Ihr Verhalten nicht gerade auf eine grosse Leuchte schliessen.
Auch Ihnen Herr Couchepin, hätte ich mehr Sensibilität und Taktgefühl im Gebrauch von Verbaler Munition zugetraut.
Liebe Politiker, wenn ich das Geld hätte, würde ich Ihnen sofort eine Reise nach Israel bezahlen, damit Sie einmal das Yad Vashem (Holocaust Museum) besuchen Könnten!
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!
Affereien
Ich habe mal über eine Affengruppe irgendwo auf einer Insel im Asiatischen Raum gelesen. Da war ein kluger Kopf in der Gruppe, der hat herausgefunden, dass man mit einem Stein Muscheln, welche am Strand herumliegen, aufschlagen kann um so an den Inhalt zu gelangen. Die anderen Affen haben das beobachtet und mit der Zeit hatte die ganze Gruppe diesen "Trick" drauf. Die jungen Affen lehren es von Ihren älteren Artgenossen und so wird es seither über Affengenerationen hinweg weitergegeben.
Als ich ein junger Affe... äh Mensch war, hatten wir in der Schule den Papiersammeltag. Mit alten ausgedienten Einachs Anhängern der Post sind wir jeweils durch die Quartiere gezogen und haben die Zeitungsbündel eingesammelt.
Das war ab mitte siebziger Jahre. Der Lehrer hatte uns damals Erklärt warum wir das eigentlich machen; Abholzung der Wälder zur Gewinnung von Holz-Celulose müsse eingedämmt werden, sonst gäbe es bis dann und dann in der Zukunft keine Wälder mehr.
Das Volk wurde damals durch die Regierung mittels Werbung sensibilisiert und Heute ist das Bündeln und am Sammeltag Bereitstellen des Papiers so tief im Verhalten des Bürgers verankert wie das Kratzen wenns Beisst.
Später kam dann die Sensibilisierung auf Glas Reecycling, Alu, Pet, Batterien. Dann kam AIDS, gefolgt von der Anti Aids Kampagne. Alle diese Kampagnen haben sicher eine Menge Geld gekostet, aber es wurde etwas bewirkt. Irgendwann tauchten plötzlich die Schilder der "Ampelmännchen" auf; Bei Rot Motor abstellen! Leider hatte diese Aktion nie den Gesellschaftsdynamischen Effekt wie das Papiersammeln und blieb nur im "Verbraucher-Kurzzeitgedächtniss" hängen, obschon diese "Männchen" noch Heute von einigen Ampeln herunter Smilen.
Letztes Jahr hat die UNO die Klimaberichte veröffentlicht. Regierungen Weltweit haben sich mehr oder weniger dem Thema angenommen, Kommissionen, Sitzungen, Palaver, Ergänzende Studien zur Wirtschaftlichen Machbarkeit, Kostentabellen und Verträglichkeits Analysen haben seitdem Ihren Platz von der Frontseite Richtung "zu guter Letzt" verlagert. Sogar im 2007 Wahlgeplänkel war das Klima nur ein Schlagwort neben vielen anderen.
Da kann ich es meinem Nachbar irgendwie nicht verübeln wenn er Morgens zum Eiskratzen den Motor laufen lässt. Oder mein Vordermann am geschlossenen Bahnübergang stehend, seine Abgase in die Botanik verschwendet. Sogar für jenen Autofahrer welcher beim Tankstellen Halt den Motor laufen lässt, kann ich Verständniss aufbringen.
Schliesslich werden wir Bürger im Moment mit keiner "Rettet die Welt" Sensibilisierungs- Kampagne überflutet. Mal abgesehen vom Tabakfreien Öffentlichem Raum der im entstehen ist (Erstaunlich was machbar ist, wenn die Politiker sich einer Sache annehmen). Niemand da im Moment der unser Verbraucher-Gewissen geiselt, kein Leithammel zum hinterher rennen vorhanden, Kein Oeko-Guru der sagt was Sache ist. Nur Politiker die wie Hühner nach jedem Körnchen picken, kein Hahn dabei der auch mal Kräht.
(Der Blocher war wohl ein Hahn, aber auch bei denen gibt es schwarze Schafe ;-)
So komme ich zur Einsicht;
Das sich Benehmen wie Affen eine sehr Menschliche Haltung ist.
Jedoch handeln wie Affen sehr Menschlich wäre!
Darum: Affen an die Macht !
Als ich ein junger Affe... äh Mensch war, hatten wir in der Schule den Papiersammeltag. Mit alten ausgedienten Einachs Anhängern der Post sind wir jeweils durch die Quartiere gezogen und haben die Zeitungsbündel eingesammelt.
Das war ab mitte siebziger Jahre. Der Lehrer hatte uns damals Erklärt warum wir das eigentlich machen; Abholzung der Wälder zur Gewinnung von Holz-Celulose müsse eingedämmt werden, sonst gäbe es bis dann und dann in der Zukunft keine Wälder mehr.
Das Volk wurde damals durch die Regierung mittels Werbung sensibilisiert und Heute ist das Bündeln und am Sammeltag Bereitstellen des Papiers so tief im Verhalten des Bürgers verankert wie das Kratzen wenns Beisst.
Später kam dann die Sensibilisierung auf Glas Reecycling, Alu, Pet, Batterien. Dann kam AIDS, gefolgt von der Anti Aids Kampagne. Alle diese Kampagnen haben sicher eine Menge Geld gekostet, aber es wurde etwas bewirkt. Irgendwann tauchten plötzlich die Schilder der "Ampelmännchen" auf; Bei Rot Motor abstellen! Leider hatte diese Aktion nie den Gesellschaftsdynamischen Effekt wie das Papiersammeln und blieb nur im "Verbraucher-Kurzzeitgedächtniss" hängen, obschon diese "Männchen" noch Heute von einigen Ampeln herunter Smilen.
Letztes Jahr hat die UNO die Klimaberichte veröffentlicht. Regierungen Weltweit haben sich mehr oder weniger dem Thema angenommen, Kommissionen, Sitzungen, Palaver, Ergänzende Studien zur Wirtschaftlichen Machbarkeit, Kostentabellen und Verträglichkeits Analysen haben seitdem Ihren Platz von der Frontseite Richtung "zu guter Letzt" verlagert. Sogar im 2007 Wahlgeplänkel war das Klima nur ein Schlagwort neben vielen anderen.
Da kann ich es meinem Nachbar irgendwie nicht verübeln wenn er Morgens zum Eiskratzen den Motor laufen lässt. Oder mein Vordermann am geschlossenen Bahnübergang stehend, seine Abgase in die Botanik verschwendet. Sogar für jenen Autofahrer welcher beim Tankstellen Halt den Motor laufen lässt, kann ich Verständniss aufbringen.
Schliesslich werden wir Bürger im Moment mit keiner "Rettet die Welt" Sensibilisierungs- Kampagne überflutet. Mal abgesehen vom Tabakfreien Öffentlichem Raum der im entstehen ist (Erstaunlich was machbar ist, wenn die Politiker sich einer Sache annehmen). Niemand da im Moment der unser Verbraucher-Gewissen geiselt, kein Leithammel zum hinterher rennen vorhanden, Kein Oeko-Guru der sagt was Sache ist. Nur Politiker die wie Hühner nach jedem Körnchen picken, kein Hahn dabei der auch mal Kräht.
(Der Blocher war wohl ein Hahn, aber auch bei denen gibt es schwarze Schafe ;-)
So komme ich zur Einsicht;
Das sich Benehmen wie Affen eine sehr Menschliche Haltung ist.
Jedoch handeln wie Affen sehr Menschlich wäre!
Darum: Affen an die Macht !
Samstag, 2. Februar 2008
Kinder, Kinder
Da sass ich also im Sandkasten und budelte mich wie ein alter Goldgräber
durch die Landschaft.
Völlig in meine Entstehende Burg vertieft hatte ich die Welt vergessen,
Zinne um Zinne begann über dem Burggraben aufzuragen. Ich sah mich schon
als edler Ritter auf hohem Ross, da wurde ich durch andere Kinder aus
meinen Träumen gerissen. Der ältere Junge aus dem Nachbarhaus hatte sich
einfach meinen Kessel gekrallt und begann MEINE Burg nach seinen
Vorstellungen umzugestalten. Das wollte und konnte ich einfach nicht
tolerieren, schlieslich hatte ich die ganze Vorarbeit geleistet, hatte
geschaufelt und geackert. Na warte du Riese, auch wenn ich dir keine
neue Augenfarbe verpassen kann, sollst du nichts von meiner Burg haben.
Also begann ich mein Werk wieder zu zerstören, trampelte unter Protest der
anderen Kinder darauf herum und liess die Raubritter in Ruinen zurück.
Mittlerweile bin ich aus dem Sandkasten raus und habe gelernt im Team
zu arbeiten, Kompromisse zu machen und gegebenenfalls auch mal
zurückzustehen oder Anzugreifen, je nach Situation.
Diese Woche hörte ich im Radio das in Kürze die von Wattenwyl Gespräche
in Bern statfinden. Zum ersten mal in der Geschichte des Bundesstaates
Schweiz wird dieser Event ohne Mutterpartei zweier gewählter Bundesräte
durchgeführt.
Der Ueli Maurer von der SVP hat im Interview gesagt, seine Partei hätte
keine Bundesräte in der Regierung, Ergo hätte die Parteispitze auch
nichts an diesem Anlass verloren.
Na ja, meines Wissens sind der Herr Schmid und die Frau Wiedmer-Schlumpf,
doch auch Exponaten dieser doch so Volksverbundenen Partei.
Aber eben der Christof musste seinen Thron räumen und das Zepter
abgeben, die Burg wurde eingenommen und der König seiner Pfründe
beraubt.
Vor meinem Geistigen Auge sehe ich den kleinen Ueli zusammen mit den
beiden Christofs im Sandkasten, wie sie herumwirbeln und den anderen
Kindern das Spielen verleiden, (der Toni plärt im Kinderwagen nebenan).
Da kommt der Sämi gerannt, in der einen Hand ein Plastikschäufelchen
und an der anderen das Evi im Schlepptau.
"Mir wei ou mitspiele !" Sagt Sämi und ist schon halb im Sandkasten.
Die dreieinhalb Rabauken haben ihr Zerstörerisches Werk vollbracht und
ziehen ab,(Toni braucht neue Windeln). Klein Evi und Sämi indessen
gesellen sich zu den anderen Kindern und spielen friedlich ihr Spiel.
Jahrzente später, die Sandkasten Rambos sind gross geworden, sind
wichtige Leute, Intelligent, Studiert, Lebenserfahren (der Toni braucht
auch keine Windeln mehr, nur noch ab und zu die führenden Hände seiner
Mentoren). Da haben also die Raubritter die Schmach ihres Königs mit dem
Fernbleiben an den Gesprächen gerächt. So nehme ich zur Kenntniss,
dass die Führung der grössten Schweizer Partei ein Haufen Infantiler
Kinder ist. Der abgewählte König hat ja mit seiner Konkordanz Unfähigkeit
schon bewiesen wie Reif und Erwachsen er agieren kann, wie sehr er
gut Eidgenösische Werte bewahrt.
Ich denke, die von Wattenwyl Gespräche dienen der Zukunft unseres
Landes und dem Volk.
Somit wird mir klar, die VOLKSPARTEI ist im Namen dem Volk verpflichtet,
in der Substanz jedoch nur dem König.
P.S.
An der nächsten Beach Party auf dem Bundesplatz in Bern wird man sicher
den einten oder anderen SVP`ler auf Sandburgen herumtrampeln sehen.
durch die Landschaft.
Völlig in meine Entstehende Burg vertieft hatte ich die Welt vergessen,
Zinne um Zinne begann über dem Burggraben aufzuragen. Ich sah mich schon
als edler Ritter auf hohem Ross, da wurde ich durch andere Kinder aus
meinen Träumen gerissen. Der ältere Junge aus dem Nachbarhaus hatte sich
einfach meinen Kessel gekrallt und begann MEINE Burg nach seinen
Vorstellungen umzugestalten. Das wollte und konnte ich einfach nicht
tolerieren, schlieslich hatte ich die ganze Vorarbeit geleistet, hatte
geschaufelt und geackert. Na warte du Riese, auch wenn ich dir keine
neue Augenfarbe verpassen kann, sollst du nichts von meiner Burg haben.
Also begann ich mein Werk wieder zu zerstören, trampelte unter Protest der
anderen Kinder darauf herum und liess die Raubritter in Ruinen zurück.
Mittlerweile bin ich aus dem Sandkasten raus und habe gelernt im Team
zu arbeiten, Kompromisse zu machen und gegebenenfalls auch mal
zurückzustehen oder Anzugreifen, je nach Situation.
Diese Woche hörte ich im Radio das in Kürze die von Wattenwyl Gespräche
in Bern statfinden. Zum ersten mal in der Geschichte des Bundesstaates
Schweiz wird dieser Event ohne Mutterpartei zweier gewählter Bundesräte
durchgeführt.
Der Ueli Maurer von der SVP hat im Interview gesagt, seine Partei hätte
keine Bundesräte in der Regierung, Ergo hätte die Parteispitze auch
nichts an diesem Anlass verloren.
Na ja, meines Wissens sind der Herr Schmid und die Frau Wiedmer-Schlumpf,
doch auch Exponaten dieser doch so Volksverbundenen Partei.
Aber eben der Christof musste seinen Thron räumen und das Zepter
abgeben, die Burg wurde eingenommen und der König seiner Pfründe
beraubt.
Vor meinem Geistigen Auge sehe ich den kleinen Ueli zusammen mit den
beiden Christofs im Sandkasten, wie sie herumwirbeln und den anderen
Kindern das Spielen verleiden, (der Toni plärt im Kinderwagen nebenan).
Da kommt der Sämi gerannt, in der einen Hand ein Plastikschäufelchen
und an der anderen das Evi im Schlepptau.
"Mir wei ou mitspiele !" Sagt Sämi und ist schon halb im Sandkasten.
Die dreieinhalb Rabauken haben ihr Zerstörerisches Werk vollbracht und
ziehen ab,(Toni braucht neue Windeln). Klein Evi und Sämi indessen
gesellen sich zu den anderen Kindern und spielen friedlich ihr Spiel.
Jahrzente später, die Sandkasten Rambos sind gross geworden, sind
wichtige Leute, Intelligent, Studiert, Lebenserfahren (der Toni braucht
auch keine Windeln mehr, nur noch ab und zu die führenden Hände seiner
Mentoren). Da haben also die Raubritter die Schmach ihres Königs mit dem
Fernbleiben an den Gesprächen gerächt. So nehme ich zur Kenntniss,
dass die Führung der grössten Schweizer Partei ein Haufen Infantiler
Kinder ist. Der abgewählte König hat ja mit seiner Konkordanz Unfähigkeit
schon bewiesen wie Reif und Erwachsen er agieren kann, wie sehr er
gut Eidgenösische Werte bewahrt.
Ich denke, die von Wattenwyl Gespräche dienen der Zukunft unseres
Landes und dem Volk.
Somit wird mir klar, die VOLKSPARTEI ist im Namen dem Volk verpflichtet,
in der Substanz jedoch nur dem König.
P.S.
An der nächsten Beach Party auf dem Bundesplatz in Bern wird man sicher
den einten oder anderen SVP`ler auf Sandburgen herumtrampeln sehen.
Freitag, 18. Januar 2008
Egomobilist
Einmal mehr sitze ich in meiner Stammkneipe, löse das BLICK Kreutzworträtsel
und lausche mit halbem Ohr den Weltbewegenden Diskussionen welche an der
Bar-Theke geführt werden. Zwischendurch schaue ich zum Fenster raus und
Beobachte die Automobilisten welche vor der Kneipe ihre Fahrzeuge betanken.
Da fährt ein grosses, langes und wahrscheinlich sehr teures Auto vor, der Fahrer
braucht fast ein Äeon um auszusteigen. Vornübergebeugt, in der rechten Hand
einen Krückstock haltend und mit der linken Hand am Auto abgestützt tastet er sich
voran Richtung Tankdeckel.
Erst jetzt bemerke ich den Luftzug an meinem Halszapfen und lasse den Unterkiefer
wieder in Normalstellung schwenken.
Nur die Hühnerhaut am Rücken will nicht so recht verschwinden. Man stelle sich
einmal folgende Szene vor welche sicher, oder leider, jeden Tag irgendwo in
der Schweiz passiert:
Hansli der kleine Schüler fährt mit dem Bike Richtung Gähnkaserne, das Licht am
Zweirad ist Ok, der Velohelm drückt wie gewohnt auf die Ohren und im Rucksack
klappern die ausgeliehenen Game Boy Spiele aneinander. Hansli macht kleine
Schwenker und träumt den Traum der Kinder.
Da kommt nun der alte Fritz mit seinem grossen, langen und wahrscheinlich sehr
teuren Auto um die Kurve, sieht noch knapp ein rotes Rücklicht, reagiert mit der
Effizients einer Rennschnecke und schon fliegt Hansli wie Super Mario auf den
nächsten Level.
Hansli liegt mitten auf der Fahrbahn, Hansli blutet, Hansli könnte gerettet werden.
Doch Rennschnecke Fritz muss zuerst mal aus dem Auto raus, muss die Unfallstelle
sichern; 50m mit der Krücke in der einen, dem Pannendreieck in der anderen Hand.
Fritz muss sich bücken, sollte dem kleinen Hansli erste Hilfe leisten. In Fritzes jungen
Jahren kein Problem, die Schocklagerung hätte er aus dem FF gemacht und
Hänsli hätte richtig gelagert, das Erbrochene ausgespuckt.
Doch leider ist es Heute passiert und für die beiden Zivilbeamten der Polizei war
es einmal mehr ein schwerer Gang an die Haustüre der Eltern in der nun viel zu
grossen Wohnung.
Fritz hat mittlerweile fertig getankt und ich schubse die letzten Bilder dieses
grausigen Szenarios aus meinen Gedanken.
Die Weltbeweger an der Bar haben gerade Sendepause und ich nutze die Stille
um ein kleines Fritz Intermezzo in die Runde zu werfen. Alle drehen den Kopf
und gemeinsam schauen wir zu wie unser Hauptdarsteller die Bühne verlässt.
"Du wirst ja auch einmal alt, hörst Du dann etwa freiwillig mit Autofahren auf ?"
Da hat das Schaf an der Theke gar nicht so unrecht; Geht mir durch die
Denkzellen. Könnte ich wirklich meine ach so geliebte Mobile Freiheit einfach
aufgeben und mich selber zum Krükenvolk runter Degradieren? Mich am Ende
nur noch mit dem wahnsinnig spannenden täglichen Trip auf die nächste
Parkbank zufrieden geben zu müssen ?
Ja, seit ich Heute Fritz gesehen habe und weiss was mit Hansli passieren kann,
bin ich überzeugt, zum gegebenen Zeitpunkt den Egomobilisten in mir
auf den Schrottplatz stellen zu können.
Danke Fritz, habe wieder etwas gelernt:
Alter macht nicht nur Weise
einige werden Geistige Greise.
und lausche mit halbem Ohr den Weltbewegenden Diskussionen welche an der
Bar-Theke geführt werden. Zwischendurch schaue ich zum Fenster raus und
Beobachte die Automobilisten welche vor der Kneipe ihre Fahrzeuge betanken.
Da fährt ein grosses, langes und wahrscheinlich sehr teures Auto vor, der Fahrer
braucht fast ein Äeon um auszusteigen. Vornübergebeugt, in der rechten Hand
einen Krückstock haltend und mit der linken Hand am Auto abgestützt tastet er sich
voran Richtung Tankdeckel.
Erst jetzt bemerke ich den Luftzug an meinem Halszapfen und lasse den Unterkiefer
wieder in Normalstellung schwenken.
Nur die Hühnerhaut am Rücken will nicht so recht verschwinden. Man stelle sich
einmal folgende Szene vor welche sicher, oder leider, jeden Tag irgendwo in
der Schweiz passiert:
Hansli der kleine Schüler fährt mit dem Bike Richtung Gähnkaserne, das Licht am
Zweirad ist Ok, der Velohelm drückt wie gewohnt auf die Ohren und im Rucksack
klappern die ausgeliehenen Game Boy Spiele aneinander. Hansli macht kleine
Schwenker und träumt den Traum der Kinder.
Da kommt nun der alte Fritz mit seinem grossen, langen und wahrscheinlich sehr
teuren Auto um die Kurve, sieht noch knapp ein rotes Rücklicht, reagiert mit der
Effizients einer Rennschnecke und schon fliegt Hansli wie Super Mario auf den
nächsten Level.
Hansli liegt mitten auf der Fahrbahn, Hansli blutet, Hansli könnte gerettet werden.
Doch Rennschnecke Fritz muss zuerst mal aus dem Auto raus, muss die Unfallstelle
sichern; 50m mit der Krücke in der einen, dem Pannendreieck in der anderen Hand.
Fritz muss sich bücken, sollte dem kleinen Hansli erste Hilfe leisten. In Fritzes jungen
Jahren kein Problem, die Schocklagerung hätte er aus dem FF gemacht und
Hänsli hätte richtig gelagert, das Erbrochene ausgespuckt.
Doch leider ist es Heute passiert und für die beiden Zivilbeamten der Polizei war
es einmal mehr ein schwerer Gang an die Haustüre der Eltern in der nun viel zu
grossen Wohnung.
Fritz hat mittlerweile fertig getankt und ich schubse die letzten Bilder dieses
grausigen Szenarios aus meinen Gedanken.
Die Weltbeweger an der Bar haben gerade Sendepause und ich nutze die Stille
um ein kleines Fritz Intermezzo in die Runde zu werfen. Alle drehen den Kopf
und gemeinsam schauen wir zu wie unser Hauptdarsteller die Bühne verlässt.
"Du wirst ja auch einmal alt, hörst Du dann etwa freiwillig mit Autofahren auf ?"
Da hat das Schaf an der Theke gar nicht so unrecht; Geht mir durch die
Denkzellen. Könnte ich wirklich meine ach so geliebte Mobile Freiheit einfach
aufgeben und mich selber zum Krükenvolk runter Degradieren? Mich am Ende
nur noch mit dem wahnsinnig spannenden täglichen Trip auf die nächste
Parkbank zufrieden geben zu müssen ?
Ja, seit ich Heute Fritz gesehen habe und weiss was mit Hansli passieren kann,
bin ich überzeugt, zum gegebenen Zeitpunkt den Egomobilisten in mir
auf den Schrottplatz stellen zu können.
Danke Fritz, habe wieder etwas gelernt:
Alter macht nicht nur Weise
einige werden Geistige Greise.
Berner Platte
Das Leben ist zu kurz um es nicht zwischendurch Kulinarisch zu verfeinern,
sofern man in Verhältnissen lebt die Ebendies erlauben.
So wurde ich vor kurzem zu einer "Berner Platte" mit Speck, Kartoffeln und Bohnen
eingeladen.
Ich bin zwar nicht unbedingt ein Fan dieses Ur-Bernischen Geköchs, aber einem
geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Also mache ich mich auf den Weg
zu Muti welche mich eingeladen hat.
Ich stehe bei Ihr in der Küche, stecke den Rüssel in die Luft und rieche Spagetti-
Sosse, nichts mit Speck und Bohnen.
Was war geschehen ?
Muti war Einkaufen, im Coop, Sie hatte schon fast alle Zutaten im Wagen, nur die
gedörrten Bohnen waren noch zu krallen. Muti findet die Bohnen, schaut kurz auf die
Packung, liest das Kleingedruckte und muss mit Schaudern feststellen: Made in China!
Muti ist da eigen, ich übrigens auch, Bernerplatte mit Zutaten aus China, nein Danke!
Klar Spagetti kommen ja ursprünglich auch aus China und Kartoffeln aus den
Südamerikanischen Anden, aber wir hatten auch 500 Jahre Zeit uns daran zu
gewöhnen.
Doch wenn die Bohnen in China angepflanzt werden um anschliessend die Welt
zu umrunden damit wir hier in der kleinen Schweiz mangels Produzenten doch
noch zu einem Traditionellen Gericht kommen, nein Danke!
Ich habe dann darüber geschlafen, den ersten Frust weggeträumt und bin zum
Schluss gekommen: Gar nicht so schlimm, alles ist im Wandel und was spricht
dagegen eine Bernerplatte mit Stäbchen zu essen ?!
sofern man in Verhältnissen lebt die Ebendies erlauben.
So wurde ich vor kurzem zu einer "Berner Platte" mit Speck, Kartoffeln und Bohnen
eingeladen.
Ich bin zwar nicht unbedingt ein Fan dieses Ur-Bernischen Geköchs, aber einem
geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Also mache ich mich auf den Weg
zu Muti welche mich eingeladen hat.
Ich stehe bei Ihr in der Küche, stecke den Rüssel in die Luft und rieche Spagetti-
Sosse, nichts mit Speck und Bohnen.
Was war geschehen ?
Muti war Einkaufen, im Coop, Sie hatte schon fast alle Zutaten im Wagen, nur die
gedörrten Bohnen waren noch zu krallen. Muti findet die Bohnen, schaut kurz auf die
Packung, liest das Kleingedruckte und muss mit Schaudern feststellen: Made in China!
Muti ist da eigen, ich übrigens auch, Bernerplatte mit Zutaten aus China, nein Danke!
Klar Spagetti kommen ja ursprünglich auch aus China und Kartoffeln aus den
Südamerikanischen Anden, aber wir hatten auch 500 Jahre Zeit uns daran zu
gewöhnen.
Doch wenn die Bohnen in China angepflanzt werden um anschliessend die Welt
zu umrunden damit wir hier in der kleinen Schweiz mangels Produzenten doch
noch zu einem Traditionellen Gericht kommen, nein Danke!
Ich habe dann darüber geschlafen, den ersten Frust weggeträumt und bin zum
Schluss gekommen: Gar nicht so schlimm, alles ist im Wandel und was spricht
dagegen eine Bernerplatte mit Stäbchen zu essen ?!
Montag, 7. Januar 2008
Sag mir wo die Betler sind ?
Ich stehe am Bancomat und da wird es mir schlagartig Bewusst, Weihnachten ist definitiv vorbei, die Betler sind in den Urlaub abgerauscht.
Na ja, als ich am 23. Dezember meiner Geldbörse einen
blauen Zustupfte und anschliessend aus der Bank in die Klimaveränderte Frische trat,
schaute der Quetschkomoden spielende Bettler direkt in mein Christlich geprägtes
Gewissen und versuchte mit schrägen tönen einen Obulus aus meinem Beutel zu ziehen.
(ich Spende aus Prinzip nicht Geld, helfe lieber Direkt mit Futter oder Manpower)
Also Heute ist mir aufgefallen, dass sich die Betler wieder auf das Stammpersonal reduziert
haben. Da kommen bei mir sofort Marktwirtschaftliche Überlegungen; Anscheinend
verdient man mit Betteln um die Weihnachtszeit einen vollen Hut so das man
den Rest des Jahres Freinehmen kann.
Oder ist die Ganze Geschichte mit der Bettelei nur noch Fassade ?
Ein Weihnachtstheater mit zwei Darstellern: Der Bettler, Mitglied einer straff Organisierten
Gruppe aus Östlichen Gefilden, die sich an den Wurzeln des Kapitalismus laben. Gegenüber
der Bürger Müller, unbescholten, Christ und Steuerzahler den alten Bräuchen und
Traditionen verpflichtet.
1er Akt: Advent und Fest
2er Akt: Essen und Geschenke
3er und letzter Akt: Haltet den Topf am Kochen
"Anyway" sagt der Engländer, es sind auf jeden Fall alle zufrieden.
Na ja, als ich am 23. Dezember meiner Geldbörse einen
blauen Zustupfte und anschliessend aus der Bank in die Klimaveränderte Frische trat,
schaute der Quetschkomoden spielende Bettler direkt in mein Christlich geprägtes
Gewissen und versuchte mit schrägen tönen einen Obulus aus meinem Beutel zu ziehen.
(ich Spende aus Prinzip nicht Geld, helfe lieber Direkt mit Futter oder Manpower)
Also Heute ist mir aufgefallen, dass sich die Betler wieder auf das Stammpersonal reduziert
haben. Da kommen bei mir sofort Marktwirtschaftliche Überlegungen; Anscheinend
verdient man mit Betteln um die Weihnachtszeit einen vollen Hut so das man
den Rest des Jahres Freinehmen kann.
Oder ist die Ganze Geschichte mit der Bettelei nur noch Fassade ?
Ein Weihnachtstheater mit zwei Darstellern: Der Bettler, Mitglied einer straff Organisierten
Gruppe aus Östlichen Gefilden, die sich an den Wurzeln des Kapitalismus laben. Gegenüber
der Bürger Müller, unbescholten, Christ und Steuerzahler den alten Bräuchen und
Traditionen verpflichtet.
1er Akt: Advent und Fest
2er Akt: Essen und Geschenke
3er und letzter Akt: Haltet den Topf am Kochen
"Anyway" sagt der Engländer, es sind auf jeden Fall alle zufrieden.
Sonntag, 6. Januar 2008
Lieber Nachbar
Ich habe neue Nachbarn bekommen! Der letzte in der Wohnung unter mir war ein Anonymes Geistwesen,
nie vernahm ich auch nur ein husten oder rülpsen, keine Staubsaugergeräusche,
kein lauter Fernsehmoderator der sich aufdringlich durch die Decke
in mein Gehör labberte. Eigentlich war das ganze Haus bis vor drei Tagen ein
Palast Nekrophylen Alltags, eine Residenz der stummen und
Finkentragenden Arbeiterschaft die sich nach getaner, redlicher Arbeit
dem Gähnen auf dem Wohnzimmer Sofa widmet.
Bis vor drei Tagen war das einzige laute Geräusch das ich,
seit ich hier wohne gehört habe, der Aufschrei eines Fussballbegeisterten
Nachbars annlässlich eines wohl wichtigen Spiels.
Doch seit drei Tagen ist alles anders, ich muss mich jetzt Integrieren, muss die
Lebensgewohnheiten meines neuen Sozialen Umfeldes Adaptieren,
schliesslich bin ich Schweizer und die sind sehr Anpassungsfähig.
Zumal ja letztes Jahr das Wort "Integration" in allen Medien
überdurchschnittlich präsent war.
Es ist gut so, das Leben braucht Veränderung, das Leben ist Evolution und die
Evolution hat nun halt auch meinen ruhigen, beschaulichen Wohnraum erfasst und
passt sich an die neue Hausordnungs- und Kniggefreie Gesellschaftsform an.
Ich habe nun auch begonnen Abends um halb zwölf Staubzusaugen und endlich,
nach Jahren der (Selbstgewählten) Fernsehabstinenz, bekomme ich doch noch
(Akustisch) mit welch Interessantes Medium der Fernseher eigentlich ist,
da hörte ich doch in einer Talkrunde das eine Frau Ihre Pudel als Alleinerben ihres.....
Lassen wir das.
Ich werde in Zukunft meine Müllsäcke auch in Gebührenfreien Säcken
neben dem Kellereingang deponieren. Da hat mein neuer Nachbar eine gute Idee
gehabt, so spare ich auch die Entsorgungskosten.
Auch das ich jetzt Sonntags mit meiner Bohrmaschine und der Stichsäge
herumwerkeln kann ohne als "Negativ Mieter" aufzufallen hat seinen Reiz.
Das einzige was ich an der ganzen neuen Situation als störend erachte ist die
Tatsache, das ich noch nicht früher auf die Vorteile des Egoismus gestossen
bin !
nie vernahm ich auch nur ein husten oder rülpsen, keine Staubsaugergeräusche,
kein lauter Fernsehmoderator der sich aufdringlich durch die Decke
in mein Gehör labberte. Eigentlich war das ganze Haus bis vor drei Tagen ein
Palast Nekrophylen Alltags, eine Residenz der stummen und
Finkentragenden Arbeiterschaft die sich nach getaner, redlicher Arbeit
dem Gähnen auf dem Wohnzimmer Sofa widmet.
Bis vor drei Tagen war das einzige laute Geräusch das ich,
seit ich hier wohne gehört habe, der Aufschrei eines Fussballbegeisterten
Nachbars annlässlich eines wohl wichtigen Spiels.
Doch seit drei Tagen ist alles anders, ich muss mich jetzt Integrieren, muss die
Lebensgewohnheiten meines neuen Sozialen Umfeldes Adaptieren,
schliesslich bin ich Schweizer und die sind sehr Anpassungsfähig.
Zumal ja letztes Jahr das Wort "Integration" in allen Medien
überdurchschnittlich präsent war.
Es ist gut so, das Leben braucht Veränderung, das Leben ist Evolution und die
Evolution hat nun halt auch meinen ruhigen, beschaulichen Wohnraum erfasst und
passt sich an die neue Hausordnungs- und Kniggefreie Gesellschaftsform an.
Ich habe nun auch begonnen Abends um halb zwölf Staubzusaugen und endlich,
nach Jahren der (Selbstgewählten) Fernsehabstinenz, bekomme ich doch noch
(Akustisch) mit welch Interessantes Medium der Fernseher eigentlich ist,
da hörte ich doch in einer Talkrunde das eine Frau Ihre Pudel als Alleinerben ihres.....
Lassen wir das.
Ich werde in Zukunft meine Müllsäcke auch in Gebührenfreien Säcken
neben dem Kellereingang deponieren. Da hat mein neuer Nachbar eine gute Idee
gehabt, so spare ich auch die Entsorgungskosten.
Auch das ich jetzt Sonntags mit meiner Bohrmaschine und der Stichsäge
herumwerkeln kann ohne als "Negativ Mieter" aufzufallen hat seinen Reiz.
Das einzige was ich an der ganzen neuen Situation als störend erachte ist die
Tatsache, das ich noch nicht früher auf die Vorteile des Egoismus gestossen
bin !
Freitag, 4. Januar 2008
Einsamer Mensch
Da fahre ich also so vor mich hin von A nach B, halte mich Korrekt an die Tempolimite, werfe einen Blick in den Rückspiegel und da ist er:
Der klebrig, penetrante Soziopat mit seinem Supergeilen, Mobilen Selbstwertfindungs Gefährt.
Er hängt sich so an mein Heck das sich mir die Arschbacken vor der kommenden
Vergewaltigung zusammenziehen.
Oder ist es ein einsamer Mensch der Nähe sucht?
Kriegt seine Frau vielleicht ein Kind auf dem Rücksitz?
Entlich, eine lange gerade, er überholt mich, rauscht von dannen. Ich schmeisse das Schleudertrauma und andere Auffahrblessuren aus meinen Gedanken, entspanne die Po Backen und wünsche seiner Frau eine nicht allzu schwere Geburt.
In B angekommen stelle ich fest das der penetrante Soziopat eigentlich nur Menschliche
Nähe suchte,
sein Auto steht vor meiner Stammkneipe!
Die Moral der Geschichte? Es gibt keine, nur weiss ich jetzt das meine Gesundheit nur
eine Stange Bier wert ist, inkl. MwSt.
Der klebrig, penetrante Soziopat mit seinem Supergeilen, Mobilen Selbstwertfindungs Gefährt.
Er hängt sich so an mein Heck das sich mir die Arschbacken vor der kommenden
Vergewaltigung zusammenziehen.
Oder ist es ein einsamer Mensch der Nähe sucht?
Kriegt seine Frau vielleicht ein Kind auf dem Rücksitz?
Entlich, eine lange gerade, er überholt mich, rauscht von dannen. Ich schmeisse das Schleudertrauma und andere Auffahrblessuren aus meinen Gedanken, entspanne die Po Backen und wünsche seiner Frau eine nicht allzu schwere Geburt.
In B angekommen stelle ich fest das der penetrante Soziopat eigentlich nur Menschliche
Nähe suchte,
sein Auto steht vor meiner Stammkneipe!
Die Moral der Geschichte? Es gibt keine, nur weiss ich jetzt das meine Gesundheit nur
eine Stange Bier wert ist, inkl. MwSt.
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